Witwe Bolte
2. Streich
Witwe Boltes Sonntagsbraten

Da die Waldhütte über keinen Gewölbekeller verfügte, mußten wir ein Fachwerkhaus organisieren. Wir arbeiteten unter Zeitdruck, denn anvisiertes Haus und Keller (300 Jahre alt) standen zwar unter Denkmalschutz, mußten aber wegen übergeordneter Interessen weichen. Der Keller hatte einen gestampften Lehmboden und Wände aus Buntsandsteinquader: Für uns wie geschaffen! Fackeln erleuchteten den Raum, den eine schwergängige Holztür nach außen verschloß. Unter Regalen und alten Tischen stand der Krautbottich, den wir natürlich mit echtem Sauerkraut befüllten. Witwe Bolte ist eine heimliche Trinkerin, die vor der Krautentnahme, und nachdem sie sich unbeobachtet fühlte, sich einen tiefen Schluck aus der Flasche genehmigte.

Derweilen wieder zurück zur Grillhütte: M&M besteigen mittels einer Leiter Bolte's Haus. Mit einer Angel wird ein Broiler nach dem anderen heraufgeholt. Aber die Geschichte kennt Ihr ja ...
Anmerkungen: Der Hund, welcher kein Spitz war, wurde natürlich nicht durchgeprügelt. Da ihm allerdings auch nicht klar war, weshalb er nun ausgeschimpft wurde, hat diese Szene einen leicht merkwürdigen Charakter. Die Töle wollte einfach nicht begreifen, was wir von ihr wollten!

Witwe Bolte